Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

02.04.2016
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Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur
Generalversammlung mit Rahmenprogramm im Emmental
Die Generalversammlung findet im Landgasthof Lueg (Gemeinde Affoltern i.E:) statt. Vom nahe gelegenen Aussichtspunkt geniesst man ein eindrückliches Panorama rundum vom Jura bis zu den Vor- und Hochalpen. Im Vordergrund liegt das zerfurchte und doch liebliche Hügelland des Emmentals.

Nach dem obligatorisch-administrativen Teil der Versammlung folgt ein Vortrag von Stephan Aeschlimann Yelin, Gartenwerke Eriswil, über «Natürliche Vegetation als Inspiration».
Gartenwerke betreiben in Eriswil unter anderem einen sehenswerten Schaugarten und eine kleine Bio-Staudengärtnerei.

Nach dem Mittagessen brechen wir auf zu einer kleinen Rundfahrt zum Aussichtspunkt, zu den Buchsbaumkulturen von Ernst Oppliger und zu unterschiedlichen Bauerngärten in der unmittelbaren Umgebung.

Detaillierte Angaben zur Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem Programm.

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23.04.2016
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Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur SGGK – Regionalgruppe BE / FR / VS
Wanderung im Rahmen der Landschaftsaktion 1‘000 Bäume in Hindelbank Eine Veranstaltung des Gartenjahres 2016 - Raum für Begegnungen
Bitte entnehmen Sie die detaillierten Informationen zu Ablauf, Zeit, Anmeldung und Kosten dem beiliegenden Programm.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte direkt an Niklaus von Fischer unter vonfischer@sggk.ch

› Programm (PDF)
11.06.2016
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Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur SGGK – Regionalgruppe BE / FR / VS
Spaziergang durch die Satellitenstadt Schliern bei Köniz Eine Veranstaltung des Gartenjahres 2016 - Raum für Begegnungen
Schliern gilt in Bern als schmucklose Satellitenstadt und ist vielen nur von der Durchfahrt auf der Muhlernstrasse bekannt. Es ist aber auch ein gutes Beispiel von verdichtetem Bauen. Es weist eine gute Mischung von verschiedenen Wohnformen und Bevölkerungsgruppen auf und bietet eine überraschend hohe Lebensqualität für die Bewohnerinnen und Bewohner. Wir wandeln auf kleinen Pfaden in und um Schliern, entlang der verschiedensten 'Orte der Begegnung' – getreu dem Motto des Gartenjahrs 2016. Die Wanderstrecke beträgt insgesamt etwa 7 km in +/- ebenem Gelände.
Trotz vorwiegend unspektakulärer Pensionskassen-Wohnarchitektur aus mittlerweile mehreren Jahrzehnten hat Schliern einen dörflichen Charakter. 'Dörfli' heisst dem entsprechend auch das Restaurant im Zentrum, wo wir uns auf halber Strecke verpflegen.
Am Nachmittag geht die Wanderung weiter über den Stadtrand hinaus, durch ein klassisches 'Hüsliwil', wo wir auch einen Privatgarten besuchen und weiter in einen stattlichen, noch weitgehend unversehrten ländlichen Weiler. Nach einem Abschlusstrunk führt uns ein Bus zurück an den Bahnhof Bern. Ende der Exkursion ca. 16.30 Uhr.

Bitte beachten Sie den Anmeldeschluss vom 06.06.2016.

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25.06.2016
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Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur SGGK – Regionalgruppe Nordostschweiz
Besichtigung von drei Privatgärten der Nachkriegsmoderne im Thurgau Eine Veranstaltung des Gartenjahres 2016 - Raum für Begegnungen
Unser aktuelles Jahrbuch «Topiaria Helvetica» widmet sich der Nachkriegsmoderne, deren noch erhaltene Werke bedroht sind. Vor allem in den Städten fordert die bauliche Verdichtung die Zerstörung von Freiräumen aus den Sechziger- und Siebziger-Jahren. Auf dem Land scheint der Druck geringer – und vielleicht auch der vermeintliche Zwang, jede Mode mitmachen zu müssen.
Im Fokus stehen drei Gärten im Thurgau von Anton Gottlieb Raymann (1918 – 1988). Raymann wuchs in Schmerikon auf, wo er auch die Gärtnerlehre absolvierte. Während dem Krieg besuchte er die Gartenbauschule Oeschberg im Kanton Bern, bevor er als diplomierter Gärtnermeister in Frauenfeld sein Gartenbaugeschäft eröffnete. Im Verlauf seiner vierzig Geschäftsjahre hat sich der Wandel vom von Hand bearbeiteten Naturstein zur maschinell hergestellten Betonplatte und zum Verbundstein vollzogen. Erstaunlich treu blieb Raymann seiner Art der Pflanzenverwendung im Stil der Wohngartenbewegung, die sich besonders anlässlich der Landi 1939 manifestiert hatte. Es scheint, als habe er, der sich nebenbei im Volkstheater als Regisseur engagierte, versucht, den Pflanzen–Individuen und ihren Charakteren zu gemeinsamen Auftritten in seinen Gärten zu verhelfen.
Die drei mittelständischen Gärten sind im Abstand von 15 Jahren entstanden, 1947, 1962 und 1977. Sie wurden seither nicht wesentlich verändert und sind bei den Bewohnern weiterhin sehr beliebt.

Die drei Gärten befinden sich in der Nähe von Frauenfeld in den Gemeinden Stettfurt und Hörstetten. Der Transport findet mit Privatautos statt. Wer eine Mitfahrgelegenheit anbieten kann, meldet sich bitte bei Toni Raymann unter toni@raymann.la
Es besteht die Möglichkeit, sich für ein Mittagessen im Anschluss anzumelden.
Bitte begleichen Sie die Kosten (ohne Mittagessen) an der Tageskasse.
20 CHF für Mitglieder der SGGK
40 CHF für Nicht-Mitglieder

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27.08.2016
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Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur SGGK
Besichtigung der Neuen und Alten Anlagen des Schlosswäldli in Oensingen Eine Veranstaltung des Gartenjahres 2016 - Raum für Begegnungen
Der Basler Bankier zu Kettenhof, Johannes Riggenbach-Huber erwirbt um 1835 die aus dem 13. Jahrhundert stammende Burg. Durch Käufe vergrössert er die Liegenschaft und lässt die baufällige Burg zum Sommersitz ausbauen. Auf der Schlossterrasse und in den Vorburgen legt er Gärten an. Sein Sohn Friedrich Riggenbach-Stehlin übernimmt nach dem Tod seiner Eltern 1865 das Anwesen. Der Freund der schönen Künste lässt Wege bauen, zahlreiche Attraktionen errichten und das Gelände bepflanzen. Der entstandene Park gilt heute als «Alte Anlagen». 1875 erwirbt Riggenbach-Stehlin den «Aebi's Hof» und lässt den Park nach Westen erweitern, wodurch die «Neuen Anlagen» entstehen.
Heute pflegen Senioren von Oensingen in uneigennütziger Weise das Schlosswäldli.

Die Veranstaltung findet bei jeder Witterung statt. Gutes Schuhwerk ist auf jeden Fall erforderlich.
Wer mit dem öffentlichen Verkehr anreist, gelangt in einer halben Stunde zu Fuss vom Bahnhof Oensingen zum Schloss Neu-Bechburg.
Die Veranstaltung kostet 20 CHF pro Person.

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