Kunst des Landschaftsgartens: Der Garten der Familie Schuler in Glarus. Foto: Heinz Dieter Finck

«Es ist ganz gleich, ob ein Garten klein oder gross ist. Die Möglichkeiten der Schönheit, die sich in einem Raum von fünfzehn Schritten im Geviert, umgeben von vier Mauern, entfalten können, sind einfach unmessbar. »

Hugo von Hoffmansthal
(1874–1929)


Nächste Veranstaltungen:

26.06.2021
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Regionalgruppe BE FR VS
Uferpark Attisholz und Weltacker Attiswil
Die Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur SGGK, Regionalgruppe BE FR VS und Slow Food Bern laden ein zu einem gemeinsamen Ausflug in den Raum Solothurn / Oberaargau zum Uferpark Attisholz und zum Weltacker Attiswil.

Der Uferpark wurde im Jahre 2019 nach einer intensiven Planungs- und Bauphase im ehemaligen Industrieareal der Zellulosefabrik Attisholz eröffnet. Für die Bevölkerung bietet dieser öffentliche Park eine faszinierende Verbindung von Natur, Erlebnis und Erholung. Neben dem neugestalteten Uferbereich der Aare wurden auch die ehemalige Kläranlage mit ihren gewaltigen Klärbecken sowie die ehemalige Betriebskantine aus dem Jahre 1881 umgenutzt und ins Projekt integriert. Wir werden in der hippen «Kantine 1881» slowfoodig zu Mittag essen.

Für jeden Menschen auf der Erde stehen rund 2‘000 Quadratmeter Ackerfläche zur Verfügung. Darauf muss alles wachsen, was zum Leben benötigt wird. Braucht jemand mehr, dann geht das zwangsläufig auf Kosten der Mitmenschen. Angeboten werden vom Verein didaktische Führungen durch den faszinierenden Garten für Schulen und Private. Nach dem Besuch des Gartens mit Kaffee und Kuchen auf dem angrenzenden Bleuerhof geht es mit dem Car zurück zum Bahnhof Solothurn.

Die detaillierten Angaben zur Veranstaltung und zur Anmeldung finden Sie im unten platzierten Programm.

› Programm und Anmeldung (PDF)
26.06.2021
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Regionalgruppe Nordostschweiz
Kloster Fahr
Im Rahmen unseres Kloster-Zyklus besuchen wir dieses Jahr das Frauenkloster Fahr. Es verdankt seine Entstehung dem Adelsgeschlecht der Regensberger. Am 22. Januar 1130 stifteten Freiherr Lütolf II., seine Gemahlin und sein Sohn der Benediktinerabtei Einsiedeln ihr Grundstück ‘Vare’ (Fähre) an der Limmat, wobei sie sich als Gegenleistung die Errichtung einer Nonnenzelle an ebendiesem Platz ausbedingten. 1136 wurde die Stiftung durch Kaiser Lothar III., 1161 durch den Papst Viktor IV. bestätigt. Der Abt von Einsiedeln ist seit jeher auch Abt des Klosters Fahr, die Vorsteherin der Schwesterngemeinschaft eine vom Abt eingesetzte Priorin.

Das Kloster scheint langsam gewachsen zu sein und erst im 14. Jahrhundert 18 Schwestern beherbergt zu haben. Infolge Verarmung der Regensberger gelangte das Amt Weiningen, zu dem das Kloster gehörte, 1306 durch Kauf an Zürcher Bürger und damit auch die Schirmherrschaft an sie. Zur Reformationszeit löst sich der Konvent auf, etablierte sich aber bald danach wieder. Im Kulturkampf wurden die Schwestern von aargauischen Truppen vertrieben. Zwei Jahre später, 1843, kehrten 15 Nonnen wieder zurück. Heute verbringen 20 Schwestern ihr Leben im Kloster. Sie bangen um die Zukunft der Institution. Doch obschon es an Nachfolgerinnen mangelt, sind ihr viele Leute verbunden. Seit einigen Jahren engagiert sich der Verein Pro Kloster Fahr ideell und finanziell für das Kloster.

Als ältestes Gebäude gilt die St. Anna-Kapelle, die vermutlich bereits vor der Gründung des Klosters bestanden hatte. Die weiteren, heute noch bestehenden, historischen Bauten stammen mehrheitlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Mehrere Schwestern sind heute für die Pflege der Gärten verantwortlich, Sr. Beatrice für das Gemüse und Sr. Christa für die Blumen und Gestecke. Sr. Beatrice wird über ihre Erfahrungen im Gemüsegarten berichten.

Den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Programm.

› Programm (PDF)
18.09.2021
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Regionalgruppe Nordostschweiz
Überland von der EMPA in St. Gallen zum Baumwipfelpfad Neckertal
Die Einladung zur ersten Veranstaltung unserer Regionalgruppe 2014 nach St. Gallen verwirrte mit einem Bild, der Überlagerung des St. Galler Klosterplans mit dem Werk von Jürg Altherr. Wer sich damals nach dem Sinn und den Umständen dieses Werks fragte, ist nun eingeladen, es vor Ort zu besichtigen unter kundiger Führung von Stefan Rotzler, einem der treusten Freunde Altherrs, des inzwischen verstorbenen Künstlers und Landschaftsarchitekten.

Der Wald, dem das Topiaria Helvetica 2021 gewidmet ist, steht im Mittelpunkt des Tagesprogramms. Sie sind eingeladen buchstäblich in den Wald einzutauchen. Mit der Neuausrichtung der Bewirtschaftung, Erholungsnutzung und Pflege der Wälder im Neckertal wurde vor ca. zehn Jahren begonnen. Nun sind die ersten Massnahmen umgesetzt und erlebbar. Mit Spannung erwarten wir die Infos des zuständigen Regionalförsters Christof Gantner auf dem Weg vom Bahnhof Mogelsberg zum Baumwipfelpfad. Bei der Umsetzung des traumhaften Spazierwegs durch das Laub der Bäume mit ständig sich wandelnden Aussichten in alle Himmelsrichtungen war unser Co-Präsident Roman Häne massgeblich beteiligt. Er wird die Erläuterungen Gantners aus seiner Warte ergänzen.

Alle Details zur Anmeldung und zu weiteren Details der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Programm.

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Topiaria Helvetica 2021 Ab in den Wald | Von heiligen Hainen, Waldgärten und Stadtwäldern
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