Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

01.01. bis 26.01.2019
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Verein Kulturerbejahr 2018
Kulturerbe 2018
Über's ganze Jahr finden schweizweit ganz unterschiedliche Veranstaltungen um den breiten Themenkreis des Kulturerbes statt.
Reinschauen unter folgendem Link lohnt sich in jedem Fall!

› www.kulturerbe2018.ch
11.03. bis 25.11.2018
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Kunstmuseum Thun, Thun Panorama
Bergwärts Marquard Wochers Gipfelwelten gestern und heute
Hätten die Gebrüder Meyer am Tag der Erstbesteigung am 3. August 1811 gedacht, dass ihnen 200 Jahre später jährlich über eine Million Menschen auf die Jungfrau folgen würden? Wohl kaum! Denn bis ins 17. Jahrhundert wurden die Berge gemieden und galten als unzugängliche Orte des Grauens und Schreckens. Die Ausstellung «Bergwärts» nimmt sich dem Wandel der Einstellung zu den Alpen an. Es waren unter anderem Naturforscher, die mit ihren Berichten ein verändertes Bild der Berge kreierten. So pries etwa Albrecht von Haller 1732 deren Naturschönheit in seinem Gedicht «Die Alpen». Es wurde ein regelrechter Hit, der zusammen mit unzähligen anderen neuen Reiseberichten Schaulustige und Wagemutige in die Höhe lockte. Mit zehn historischen Persönlichkeiten aus der Forschung, der Kunst, dem Tourismus und dem Alpinismus zeigt die Ausstellung den Anfang einer Faszination für die Bergwelt, die bis heute anhält.

› www.thun-panorama.ch
29.04. bis 04.11.2018
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Sankturbanhof Sursee
Stadtgemüse Ausstellung
In der Erde graben, säen, jäten, das Wachstum der Pflanzen beobachten und stolz das eigene Gemüse ernten: Gärtnern ist in! In den letzten Jahren schossen weltweit unzählige Urban Gardening-Projekte aus dem Boden, Schrebergärten liegen voll im Trend. Wer keinen eigenen Fleck Erde zur Verfügung hat, pflanzt sein Gemüse auf dem Balkon. Was steckt hinter dieser Gärtnerlust? Und wie steht es eigentlich um unser Saatgut? Die Ausstellung «Stadtgemüse» widmet sich dem Thema Artenvielfalt und bietet erfahrenen Gärtnerinnen und Gärtnern, aber auch allen Menschen ohne grünen Daumen einen abwechslungsreichen Hörspaziergang mit Audioguide. Für Kinder gibt es einen Parcours mit Rätselaufgaben.
Bitte beachten Sie das vielfältige Rahmenprogramm. Der unten stehende Link führt Sie weiter.

› www.sankturbanhof.ch
16.05. bis 31.03.2019
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Grün Stadt Zürich
Grün am Bau Ausstellung an zwei Standorten
Dach- und Fassadenbegrünungen haben viele Vorteile. Sie fördern das Wohlbefinden der Stadtbevölkerung und die natürliche Vielfalt, wirken als gestalterisches Element in der Strasse, lassen sich mit Solaranlagen und Dachterrassen kombinieren und verbessern das Mikroklima an und in Gebäuden.

«Grün am Bau | Grüne Dächer und Fassaden für Zürich»
In der Stadtgärtnerei erfahren Sie mehr über den ökologischen Nutzen und die vielfältigen Auswirkungen von begrünten Gebäuden und lernen die verschiedenen Bepflanzungsvarianten und Begrünungssysteme kennen.

«Grün am Bau | Wie Pflanzen den Raum erobern» ist das Thema am zweiten Standort der Ausstellung, in der Sukkulenten-Sammlung Zürich.

› www.stadt-zuerich.ch (Rahmenprogramm)
› www.stadt-zuerich.ch (Führungen)
25.08. bis 04.11.2018
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Museum im Bellpark, Kriens
WERNER BISCHOF – STANDPUNKT Der zugewandte Blick
Werner Bischof (1916-1954) gehört weltweit zu den bedeutendsten Fotografen seiner Zeit. 1932 nimmt er an der Kunstgewerbeschule in Zürich ein Studium auf und wechselt im darauffolgenden Jahr in den von Hans Finsler geleiteten Fachbereich Fotografie. Nach seinem Diplom im Jahr 1936 ist er zunächst aus seinem eigenen Fotostudio heraus für Mode und Werbung tätig, bevor er sich ab 1944 sozialen und politischen Themen zuwendet. Angeregt durch humanistische Strömungen begibt er sich damit auf eine der Zeit entsprechende Sinnsuche.

Unmittelbar nach dem Zweiten Weltkrieg berichtet Bischof in Fotoreportagen über die Zerstörungen in Europa. Sein Weg führt ihn durch Deutschland, Italien, die Niederlande, Frankreich, Ungarn, Rumänien, Polen, Finnland und Griechenland. Er tritt 1949 der Kooper-ative Magnum Photos bei und arbeitet von nun an mit Henri Cartier-Bresson, David Seymour, George Rodger, Maria Eisner und Robert Capa zusammen. Bereits mit dreissig Jahren ist er als Fotograf eine internationale Grösse. Seine Bilder werden in den bedeutendsten Zeitungen und Zeitschriften jener Zeit publiziert.

In den Jahren 1951 und 1952 ist Bischof in Asien unterwegs. Seine Reportage über die Hungersnot in Indien, die er 1951 im Life Magazine veröffentlicht, bringt ihm internationale Anerkennung. Anschliessend begibt er sich nach Japan, wo er fast ein ganzes Jahr verbringt, bevor er nach Korea, Hongkong und Indochina weiterreist. Konsequent das Sensati-onelle meidend, sucht sein fotografischer Blick stattdessen, die stillen Eigenheiten der Kulturen und Traditionen zu ergründen. In den Jahren 1953 und 1954 verfolgt Bischof ein breitangelegtes, zum Teil in Farbe gehaltenes Fotoprojekt in den USA. Über Mittelamerika reist er danach nach Südamerika, immer auf der Suche nach einer Harmonie zwischen Mensch und Natur. Bei einem Autounfall in den peruanischen Anden verunglückt Werner Bischof 1954 tödlich.

Hinterlassen hat er in seiner kurzen Schaffenszeit ein beindruckendes fotografisches Werk, das mit der Ausstellung im Museum im Bellpark in einer repräsentativen Auswahl vorgestellt wird. Ergänzend beinhaltet die Schau Skizzen- und Notizbücher, die Einblicke in den künstlerischen Arbeitsprozess des Fotografen vermitteln. Diese Retrospektive, zusammengestellt von Magnum Photos Paris und Marco Bischof vom Werner Bischof Estate, präsentiert die «Ikonen» aus Bischofs Schaffen und zeigt gleichzeitig wenig bekannte Aspekte dieses aussergewöhnlichen Lebenswerks.

› www.bellpark.ch
› Programm (PDF)
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