Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

11.03. bis 26.11.2017   |  Thun Panorama Grüne Oase im Wandel Der Thuner Schadaupark
Im hektischen Stadtleben sind Gärten und Parks grüne Oasen. Auch der Thuner Schadaupark ist ein beliebter Ort der Begegnung und Erholung. In der wunderbaren Landschaft mit Sicht auf See und Alpen kann man heute, wo einst der Schlossherr spazierte, gemütlich im Schatten eines Baumes liegen, ein Sommerpicknick geniessen, Fussball spielen oder im Winter Schneebälle werfen. Die Ausstellung zeigt in kurzweiligen Kapiteln die Geschichte der Parkanlage und ihrer Umgebung, begleitet von einer künstlerischen Installation von Eva-Fiore Kovacovsky.

Während der Ausstellungszeit sind Thuner Schulen unterschiedlicher Stufen eingeladen, zum Jahresthema der grünen Oase Schadaupark eigene Projekte zu gestalten. Sie erarbeiten ihre Ideen mit ihren Lehrkräften während des Unterrichts.

› www.thun-panorama.ch
11.04. bis 01.09.2017   |  Stadt Zürich Teppichbeet und Promenade Eine Ausstellung über die Zürcher Kunst- und Handelsgärtner Froebel
Der Nachlass der Kunstgärtner Froebel wird im Archiv des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) an der ETH Zürich aufbewahrt. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl des wertvollen Quellenmaterials, ergänzt mit Plan- und Bilddokumenten aus dem Baugeschichtlichen Archiv sowie dem Stadtarchiv. Vier Themenbereiche kommen zur Sprache: Die frühen öffentlichen Anlagen, die städtebaulichen Änderungen im Zuge des Baus der Quaianlagen, private Gärten und die Handelsgärtnerei. Die Fachstelle Gartendenkmalpflege von Grün Stadt Zürich öffnet ein Fenster in die Gegenwart und beleuchtet die Herausforderungen der Pflege des Kulturerbes.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr
Samstag, 10 bis 16 Uhr
Haus zum Rech, Neumarkt 4, 8001 Zürich

Die Dauer der Ausstellung wurde bis zum 1. September 2017 verlängert.

› www.stadt-zuerich.ch
09.09.2017   |  Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur, Regionalgruppe Bern Fribourg Wallis Marktfrisch auf den Tisch kulinarischer Anlass mit Slowfood Bern
Detaillierte Informationen finden Sie hier rund zwei Wochen vor der Veranstaltung.

Kontakt, Fragen und Anmeldung bitte über
Niklaus von Fischer
vonfischer@sggk.ch

09.09. bis 10.09.2017   |  Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE Europäische Tage des Denkmals Macht und Pracht
Was hat Kulturerbe mit Macht zu tun? Burgen und Schlösser repräsentieren durch ihre Lage, Grösse und Ausstattung den Herrschaftsanspruch oder die wirtschaftliche Kraft ihrer Erbauer. Staatsbauten wie das Bundeshaus sollen mit ihrem Material- und Bildprogramm den Souverän verkörpern, Kathedralen und Klöster verweisen auf eine überirdische Macht und markieren den Anspruch der Kirche auf religiösen und weltlichen Einfluss. Stadthäuser erkennen wir aufgrund ihrer Fassaden auf den ersten Blick als Eigentum einflussreicher Persönlichkeiten, Gefängnisse mit ihren hohen Mauern und vergitterten Fenstern als Orte von Strafe und Überwachung. Die Formensprachen der Macht sind vielfältig, sie verändern und verschieben sich im Laufe der Zeit. Nicht immer sind sie jedoch auf den ersten Blick als solche erkenn- und entzifferbar. Warum erinnert das Foyer einer Bank an einen griechischen Tempel? Wer sieht in einem modernen Schulhaus den Staat als Garant für Bildung gespiegelt? Wie äussert sich Macht in der Reduktion des Neuen Bauens, in einem zweckmässigen Fabrikgebäude oder einer schlichten Kaserne? Was erfahren wir von archäologischen Funden über frühere Machtverhältnisse? Die Denkmaltage 2017 laden Sie ein, den mal eindeutigen, mal versteckten Formen der Macht im kulturellen Erbe nachzuspüren.

› www.nike-kulturerbe.ch
21.09.2017   |  Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein SIA Mehr als Gestaltung. Öffentliche Plätze 4.0 Tagung
Die Renaissance der Städte bringt eine Renaissance öffentlicher Plätze mit sich. Zugleich stellt der gesellschaftliche Wandel grundlegende Bedingungen für den öffentlichen Raum in Frage. Stichworte sind die Konkurrenzierung des physischen durch den virtuellen Raum oder ein neues Verhältnis von öffentlich und privat. Wessen Interessen setzen sich bei der Gestaltung von Plätzen durch? Wer sind die Experten für Platzgestaltung, wer ihre Adressaten?
Namhafte Kultur- und Sozialwissenschaftler, Architekten und Landschaftsarchitekten, Künstler und Journalisten eröffnen vielfältige Perspektiven auf den Platz im 21. Jahrhundert.
Der Schweizerische Ingenieur- und Architektenverein SIA lädt in Kooperation mit dem Schweizerischen Städteverband zu der Tagung Mehr als Gestaltung. Öffentliche Plätze 4.0 ein. Hintergrund ist die Swiss Squares App des SIA, die 175 Plätze in zehn Städten präsentiert.
Die Tagung findet am 21. September 2017 am Sechseläutenplatz 10 in Zürich statt (Brasserie Schiller und Hauptsitz der NZZ). Sie bildet den Auftakt einer Trilogie zur Zukunft öffentlicher Räume in Kooperation von SIA, Zentrum öffentlicher Raum ZORA und Hochschule Luzern.

› www.sia.ch
› Programm (PDF)
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