Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

16.02. bis 08.11.2018   |  Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW & Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE Kulturerbe total Veranstaltungsreihe
Die Veranstaltungsreihe «Kulturerbe total» wird 2018 von der Schweizerischen Akademie der Geistes- und Sozialwissenschaften SAGW in Zusammenarbeit mit der Nationalen Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE ausgerichtet. Insgesamt werden in der Reihe 14 Veranstaltungen durchgeführt. Seit 2015 führt die SAGW solche Veranstaltungsreihen unter dem Label «La Suisse existe – La Suisse n’existe pas» durch. Das materielle wie auch immaterielle Kulturerbe werden thematisiert, die Reihe fokussiert auf deren Verschränkung und wechselseitige Beziehungen.

› www.lasuissenexistepas.ch
› Programm (PDF)
25.02.2018   |  Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur, Regionalgruppe Nordostschweiz SGGK NOS Hauptversammlung 2018 mit reichhaltigem Rahmenprogramm St. Gallen
Wir setzen unsere Tradition fort die jährliche Hauptversammlung im Winter mit einem Bibliotheksbesuch zu verbinden: diejenige in der St. Galler Hauptost und die des Sitterwerks.
Wenn wir schon in St. Gallen sind und über den Bahnhofplatz gehen, lassen wir uns gerne von den zuständigen Landschaftsarchitekten erläutern, wie es dazu gekommen ist, und vom Künstler, was es mit dem in unmittelbarer Nähe liegenden Oertlibrunnen auf sich hat.
Zum Mittagessen finden wir uns im Speisesaal des Sitterwerks ein. Dort speisen wir, wo sich unter der Woche die Künstler und Mitarbeiter treffen. Nach dem ebenfalls traditionell kurzen offiziellen Teil der Hauptversammlung werden wir ausführlich durch den Komplex des Sitterwerks geführt. Im Anschluss bleibt noch Zeit für eine individuelle Vertiefung bis Betriebsschluss.
Nicht-Mitglieder sind herzlich willkommen.

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung finden Sie im unten stehenden Programm.

› Programm (PDF)
06.03. bis 11.03.2018   |  Aargauer Kunsthaus Blumen für die Kunst Florale Interpretationen von Werken aus der Sammlung
In der Ausstellung Blumen für die Kunst werden herausragende Schweizer Meisterfloristinnen und -floristen sowie Jungtalente eingeladen, Kunstwerke mit ihren floralen Kreationen zu interpretieren. Bespielt werden ausgewählte Werke aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses sowie ganze Werkgruppen der Sonderausstellung «Blinde Passagiere».
Die einwöchige Ausstellung, die bereits zum fünften Mal exklusiv im Aargauer Kunsthaus stattfindet, breitet sich vom Obergeschoss bis in die grosszügigen Räume des Erdgeschosses aus. Ein vielfältiges Vermittlungsprogramm ermöglicht einen Einblick in die wechselseitigen Beziehungen zwischen Blumen und Kunst.
Künstlerinnen und Floristen begegnen sich in Gesprächsveranstaltungen und erläutern die Wechselwirkungen zwischen den beiden Disziplinen. Workshops und Führungen mit Floristinnen und Kunsthistorikerinnen ermöglichen eine spannende Vertiefung des Dialogs zwischen Blumen und Kunst. Das Blumen-Bistro auf dem Dach des Hauses lädt ein zu Pausen und Gaumenfreuden im Zeichen des Frühlings.

› www.aargauerkunsthaus.ch
15.03. bis 16.03.2018   |  Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE Kulturerbe, ein gemeinsames Gut. Für wen und warum? Kongress
Die Konvention des Europarats über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft (Konvention von Faro) versteht Kulturerbe als zentrale Ressource für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Lebensqualität. Damit stehen der Mensch und menschliche Werte im Zentrum eines erweiterten Kulturerbebegriffs. Das schafft eine Grundlage, um das Kulturerbe neu zu bewerten, sowie die Verpflichtung, die Leistungen dieses Erbes für die Gesellschaft sichtbar zu machen und so die Mitwirkung und Mitverantwortung jedermanns daran zu stärken. Schöne Worte – sind sie auch umsetzbar?

Das europäische Kulturerbejahr, das 2018 auch in der Schweiz gefeiert wird, thematisiert die Teilhabe am Kulturerbe und dessen Wert für unseren Lebensalltag– setzt also zentrale Anliegen der Faro-Konvention um. Gleichzeitig trägt der Bundesrat dem Thema auf politischer Ebene Rechnung: Am 8. November 2017 hat er die Vernehmlassung zur Ratifikation der Konvention von Faro eröffnet.

Der Kongress will die Diskussion über diese neue Perspektive auf das Kulturerbe anstossen, als Auftakt zum Kulturerbejahr sowie im Zusammenhang mit dem politischen Ratifizierungsprozess. Ebenso wesentlich wie provokant sind die Fragen, warum und für wen unser Kulturerbe gepflegt werden soll. Brauchen wir Kulturerbe? Können breite Kreise davon profitieren? Wer darf sich dazu äussern? Der Umgang mit dem erweiterten Kulturerbebegriff und dessen Bedeutung für die Gesellschaft muss geklärt und neue Handlungsweisen und Umsetzungen entwickelt werden.

› www.nike-kulturerbe.ch
› Programm (PDF)
02.06.2018   |  Schweizerische Gesellschaft für Gartenkultur, Regionalgruppe Nordostschweiz SGGK NOS Pfingstweid Park und Zürich-West geführter Spaziergang
Aus über 50 Beiträgen für den landschaftsarchitektonischen Wettbewerb Pfingstweid hat sich der Vorschlag von Carola Antón und Dominique Ghiggi durchgesetzt. Ihr Gestaltungsvorschlag orientiert sich an der ursprünglichen Nutzung der Fläche als Weide, die zu Pfingsten mit dem Vieh bestossen wurde. Der Niveauunterschied zwischen der höher gelegenen Umgebung und der abgesenkten Parkfläche wurde mit verschiedenen Elementen wie Rampen, Treppen, terrassierten Böschungen und Mauern subtil überwunden. Viele verwendete Materialien sind wiederverwendet und auf den Kies- und Schotterflächen etabliert sich eine reiche Spontanvegetation. Der multifunktionale Quartierpark bietet zudem ein breites Angebot an Nutzungseinrichtungen für die Bevölkerung.
Carola Antón und Dominique Ghiggi werden uns durch den im September 2015 eröffneten Park führen.

Der Stadtteil Zürich-West hat eine dynamische Entwicklung hinter sich. Dabei entstanden verschiedene und vielfältige Freiräume mit unterschiedlichsten Nutzungs- und Aufenthaltsmöglichkeiten. Bei der Entwicklung der Areale hat die städtische Freiraumplanung schon früh ein Freiraumkonzept erarbeitet, welches den quantitative und qualitative Umgang mit dem knappen Freiraum darstellt. Wichtig dabei war vor allem das Verbinden von Freiräumen mit querlaufenden Achsen, die wichtige und grosse Strukturen wie den Limmatraum oder das Gleisfeld miteinander verbinden.
Eine Fachperson von der Freiraumplanung bei Grün Stadt Zürich erklärt uns das Freiraumkonzept Zürich-West. Auf einer Begehung werden unterschiedliche Freiräume wie die Stadionbrache, das Toni-Areal, die Giessereihalle, der Gleisbogenpark und der Maaghof besucht.

Weitere Informationen zum Ablauf und zur Anmeldung finden Sie im unten stehenden Programm.

› Programm (PDF)
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Topiaria Helvetica 2018 Floras Schwestern | Frauen und Gärten
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