Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

11.04. bis 01.09.2017
  |  
Stadt Zürich
Teppichbeet und Promenade Eine Ausstellung über die Zürcher Kunst- und Handelsgärtner Froebel
Der Nachlass der Kunstgärtner Froebel wird im Archiv des Instituts für Geschichte und Theorie der Architektur (gta) an der ETH Zürich aufbewahrt. Die Ausstellung präsentiert eine Auswahl des wertvollen Quellenmaterials, ergänzt mit Plan- und Bilddokumenten aus dem Baugeschichtlichen Archiv sowie dem Stadtarchiv. Vier Themenbereiche kommen zur Sprache: Die frühen öffentlichen Anlagen, die städtebaulichen Änderungen im Zuge des Baus der Quaianlagen, private Gärten und die Handelsgärtnerei. Die Fachstelle Gartendenkmalpflege von Grün Stadt Zürich öffnet ein Fenster in die Gegenwart und beleuchtet die Herausforderungen der Pflege des Kulturerbes.

Öffnungszeiten:
Montag bis Freitag, 8 bis 18 Uhr
Samstag, 10 bis 16 Uhr
Haus zum Rech, Neumarkt 4, 8001 Zürich

Die Dauer der Ausstellung wurde bis zum 1. September 2017 verlängert.

› www.stadt-zuerich.ch
09.06. bis 10.06.2017
  |  
Österreichische Gesellschaft für historische Gärten
Kongress KLOSTER.GARTEN.KULTUR.KUNST Klösterliche Gartenkultur und Gartenkunst
Gartenbau und Gartenkunst sind seit jeher wichtige Pfeiler der abendländischen Klosterkultur. Die Bewirtschaftung der oft ausgedehnten Besitzungen sowie die Pflege der grünen Freiräume standen und stehen auch teils heute noch im Mittelpunkt der Arbeit im Kloster. Im Rahmen des Kongresses KLOSTER.GARTEN.KULTUR.KUNST wird das Thema der klösterlichen Gartenkultur im weitesten Sinne der Bedeutung aus ganz unterschiedlichen Perspektiven im Benediktinerkloster Kremsmünster anlässlich der Oberösterreichischen Landesgartenschau 2017 beleuchtet und gemeinsam diskutiert. Ausgehend von den Keimzellen der mitteleuropäischen Klostergartenkultur wird der deutschsprachige Raum exemplarisch beleuchtet.
Veranstaltet wird der Kongress von der Österreichischen Gesellschaft für historische Gärten, die sich seit der Gründung 1991 dem Erhalt historischer Gärten, Parks und Kulturlandschaften widmet. Gastgeber ist das 777 gegründete Benediktinerkloster Kremsmünster mit der Oberösterreichischen Landesgartenschau 2017.

› www.oeghg.at
› Programm (PDF)
11.01. bis 04.02.2018
  |  
Grün Stadt Zürich und ZHAW
Orte der Ruhe in der Stadt Ausstellung
Zu einer lebendigen, lebenswerten Stadt gehören ruhige Orte und Orte, an die man sich im hektischen Alltag zurückziehen und wo man sich erholen kann.
Orte der Ruhe müssen nicht still und ohne Aktivität sein. Sie bieten Raum, um miteinander ins Gespräch zu kommen, um «einfach mal da zu sitzen», Raum zur Musse, zum Nachdenken und Sinnieren.
Wie sehen solche Orte aus? Welche Eigenschaften haben sie? Was wünschen sich Bewohnerinnen und Bewohner? Studierende der ZHAW haben dazu Freiräume in der Stadt erkundet, Bewohnerinnen und Bewohner befragt und präsentieren ihre Ergebnisse in Bildern, Texten und mit einer Klanginstallation.

Bitte beachten Sie auch das Rahmenprogramm mit Veranstaltungen über den Mittag oder am Abend.

› www.stadt-zuerich.ch
06.03. bis 11.03.2018
  |  
Aargauer Kunsthaus
Blumen für die Kunst Florale Interpretationen von Werken aus der Sammlung
In der Ausstellung Blumen für die Kunst werden herausragende Schweizer Meisterfloristinnen und -floristen sowie Jungtalente eingeladen, Kunstwerke mit ihren floralen Kreationen zu interpretieren. Bespielt werden ausgewählte Werke aus der Sammlung des Aargauer Kunsthauses sowie ganze Werkgruppen der Sonderausstellung «Blinde Passagiere».
Die einwöchige Ausstellung, die bereits zum fünften Mal exklusiv im Aargauer Kunsthaus stattfindet, breitet sich vom Obergeschoss bis in die grosszügigen Räume des Erdgeschosses aus. Ein vielfältiges Vermittlungsprogramm ermöglicht einen Einblick in die wechselseitigen Beziehungen zwischen Blumen und Kunst.
Künstlerinnen und Floristen begegnen sich in Gesprächsveranstaltungen und erläutern die Wechselwirkungen zwischen den beiden Disziplinen. Workshops und Führungen mit Floristinnen und Kunsthistorikerinnen ermöglichen eine spannende Vertiefung des Dialogs zwischen Blumen und Kunst. Das Blumen-Bistro auf dem Dach des Hauses lädt ein zu Pausen und Gaumenfreuden im Zeichen des Frühlings.

› www.aargauerkunsthaus.ch
15.03. bis 16.03.2018
  |  
Nationale Informationsstelle zum Kulturerbe NIKE
Kulturerbe, ein gemeinsames Gut. Für wen und warum? Kongress
Die Konvention des Europarats über den Wert des Kulturerbes für die Gesellschaft (Konvention von Faro) versteht Kulturerbe als zentrale Ressource für Demokratie, gesellschaftlichen Zusammenhalt und Lebensqualität. Damit stehen der Mensch und menschliche Werte im Zentrum eines erweiterten Kulturerbebegriffs. Das schafft eine Grundlage, um das Kulturerbe neu zu bewerten, sowie die Verpflichtung, die Leistungen dieses Erbes für die Gesellschaft sichtbar zu machen und so die Mitwirkung und Mitverantwortung jedermanns daran zu stärken. Schöne Worte – sind sie auch umsetzbar?

Das europäische Kulturerbejahr, das 2018 auch in der Schweiz gefeiert wird, thematisiert die Teilhabe am Kulturerbe und dessen Wert für unseren Lebensalltag– setzt also zentrale Anliegen der Faro-Konvention um. Gleichzeitig trägt der Bundesrat dem Thema auf politischer Ebene Rechnung: Am 8. November 2017 hat er die Vernehmlassung zur Ratifikation der Konvention von Faro eröffnet.

Der Kongress will die Diskussion über diese neue Perspektive auf das Kulturerbe anstossen, als Auftakt zum Kulturerbejahr sowie im Zusammenhang mit dem politischen Ratifizierungsprozess. Ebenso wesentlich wie provokant sind die Fragen, warum und für wen unser Kulturerbe gepflegt werden soll. Brauchen wir Kulturerbe? Können breite Kreise davon profitieren? Wer darf sich dazu äussern? Der Umgang mit dem erweiterten Kulturerbebegriff und dessen Bedeutung für die Gesellschaft muss geklärt und neue Handlungsweisen und Umsetzungen entwickelt werden.

› www.nike-kulturerbe.ch
› Programm (PDF)
  1   2   »
Werden Sie Mitglied! Hier melden Sie sich an
› mehr
Topiaria Helvetica 2017 Querbeet | Entdeckungen und Lehrreiches aus der Gartenwelt
› mehr