Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

24.05.2019
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Hochschule für Technik Rapperswil HSR
Wildpflanzenförderung im Siedlungsraum - Chancen und Herausforderungen Tagung
Die Verwendung von Wildpflanzen im Siedlungsraum und in Gärten liegt im Trend. Biodiversität und Gartengestaltung sind keine Gegensätze. Wie lassen sich Wildpflanzen in Naturgärten, öffentlichen Grünräumen oder in historischen Parkanlagen fördern?
Die Tagung bringt Vertreterinnen und Vertreter aus der Gartenbranche mit Gestaltern und Ökologen zusammen, um zu diskutieren, wie biologische und gestalterische Qualität artenreicher Grünräume im Siedlungsgebiet realisiert werden kann.
Ziele des eintägigen Workshops sind der Austausch von bestehendem Wissen und Erfahrungen, die Identifizierung von Wissenslücken, die Vernetzung und Stärkung der Zusammenarbeit zwischen Gartenbranche und Naturschutz.

Begrüssung und Einleitung
Jasmin Joshi, Mark Krieger, Christoph Küffer

Walter Durka, UFZ Halle-Leipzig (15‘)
Naturschutzgenetik und Ökologie von Wildpflanzen im Siedlungsraum und im Naturgarten

Karin Marti, Büro topos (15‘)
Förderung seltener Wildpflanzen im Siedlungsraum des Kantons Zürich (Artenschutzprogramme und Partizipation von PrivatgärtnerInnen)

Doris Tausendpfund, ZHAW Wädenswil (15‘)
Biodiversität in der Pflanzenverwendung: Gestaltung und Artenvielfalt verbinden

Stephan Aeschlimann Yelin, Gartenwerke GmbH (15‘)
Die Perspektive des Gestalters

Barbara Jenni, Jardin Suisse (15‘)
Die Perspektive von Jardin Suisse

Peter Steiger, Bioterra (15‘)
Die Perspektive von Bioterra

Workshops zu den Themen:
Artenauswahl und Mischpflanzungen
Herkunft und Qualität von Saat- und Pflanzgutmaterial
Gestaltung und Entwicklung von Wildpflanzenbeständen

› www.ilf.hsr.ch (Anmeldung)
› Programm (PDF)
25.05.2019
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Regionalgruppe Nordostschweiz
3 offene Gärten am oberen Zürichsee
In diesem Jahr öffnen sich die Gartentüren zu drei Gärten im Kanton Schwyz. Gerne zeigen Ihnen die Besitzer Ihre kleinen Paradiese, die der Öffentlichkeit ansonsten nicht zugänglich sind und freuen sich auf einen Austausch mit den interessierten Gästen.
Detailliertere Angaben und Informationen zur Anreise entnehmen Sie bitte dem untenstehenden Programm.

Möchten Sie auch Ihren Garten in diesem Rahmen einmal präsentieren? Dann melden Sie sich doch bitte bei uns unter kontakt@sggk.ch

› Programm (PDF)
26.05. bis 08.09.2019
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Kulturort Weiertal
Paradise, lost Biennale 2019
Der Kulturort Weiertal ist Schauplatz für die 6. Biennale 2019 «Paradiese, lost» im Park und weiterer Umgebung, kuratiert von Christoph Doswald

Georg Aerni, Cristian Andersen, Mirko Baselgia, Vanessa Billy, Beni Bischof, Tina Braegger, Olaf Breuning, Daniele Buetti, Franziska Furter, Claudia di Gallo, Glaser/Kunz, Patrick Hari, Hanspeter Hofmann, Christopher T. Hunziker, Maja Hürst, Melli Ink, Maureen Kägi, Peter Kamm, Sandra Knecht, Markus Kummer, Esther Mathis, Katja Schenker, Kerim Seiler, Martin Senn, Una Szeemann

› www.galerieweiertal.ch
› www.skulpturen-biennale.ch
26.05.2019
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Wauwiler Ebene Moostag
Erlebnisrundgang mit spannenden Einblicken in die Wauwiler Ebene im Rahmen des Festivals der Natur und zusammen mit dem GEO-Tag der Natur.
Der Moostag Wauwiler Ebene bietet am 26. Mai 2019 spannende und unerwartete Einblicke in die artenreiche Kulturlandschaft: Von 10:00 bis 16:00 Uhr gestalten verschiedene Akteure rund ums Wauwiler Moos gemeinsam einen Erlebnisrundgang und im Naturlehrgebiet Buchwald ein facettenreiches Angebot, hier von 10:00 bis 17:00 Uhr.

› www.moostag.ch
04.06.2019
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gta Verlag
Claudia Moll: Theodor & Otto Froebel - Gartenkultur in Zürich im 19. Jahrhundert Buchpräsentation
Die Präsentation findet standesgemäss im Alten Botanischen Garten Zürich statt.
Es sprechen bei dieser Gelegenheit:
Peter Enz, Leiter Botanische Gärten der Universität Zürich
Moritz Gleich, gta Verlag
Christophe Girot, Institut für Landschaftsarchitektur der ETH Zürich
Judith Rohrer, Gartendenkmalpflege der Stadt Zürich
Claudia Moll

Der (alte) Botanische Garten in Zürich, der Garten der Villa Wesendonck (Rieterpark), die Quartieranlage Stadelhofen, das heutige Arboretum, der Garten vor der neuen Tonhalle, Villengärten in Baden oder der Park Schloss St. Andreas in Cham – Theodor und Otto Froebel lieferten die Gestaltungspläne, vor allem aber die Blumen, Sträucher und Bäume. Was sie nicht selbst heranzogen, gelangte über ihr weltweites Handelsnetzwerk in die Schweiz. In über 140 Katalogen präsentierten sie das sich stetig erweiternde Sortiment an Zier- und Nutzpflanzen, einheimischen und exotischen botanischen Raritäten.
Gartenkultur und Botanik waren in der Schweiz bis in die 1830er Jahre kaum gepflegte Disziplinen. Für ihre wachsende Popularität sorgten das im Zuge der Industrialisierung aufstrebende Bürgertum und die ersten Kunstgärtner, unter ihnen der aus Thüringen stammende Theodor Froebel (1810–1893). Gemeinsam mit seinem Sohn Otto Froebel (1844–1906) etablierte er in Zürich ein florierendes Unternehmen, das als die namhafteste Kunst- und Handelsgärtnerei des Landes galt und über dessen Grenzen hinaus einen herausragenden Ruf genoss. Die Publikation geht dem Schaffen der beiden Gartengestalter und Unternehmer nach: Ihre öffentlichen Anlagen in Zürich, ihr Beitrag zu den bis heute städtebaulich prägenden Massnahmen im Zuge der Errichtung der Quaianlagen und eine Vielfalt an Privatgärten werden darin ebenso beleuchtet wie der Aufbau des eigenen Betriebs und das Pflanzenrepertoire. Damit zeichnet das Buch ein Porträt der Schweizer Gartenkultur des 19. Jahrhunderts und beschreibt zugleich eine Entwicklungsgeschichte des Metiers hiesiger Gärtner und Landschaftsarchitekten.

Das Programm und den Hinweis auf die Anmeldung finden Sie im untenstehenden PDF.


› www.verlag.gta.arch.ethz.ch
› www.books.gta.arch.ethz.ch
› Programm (PDF)
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