Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

09.04. bis 17.10.2021
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Landesgartenschau Überlingen
Literatur unter Bäumen – Lesen am See Open-Air-Bibliothek
«Das Paradies habe ich mir immer wie eine Art Bibliothek vorgestellt», hat der Schriftsteller Jorge Luis Borges einmal geschrieben. Gewöhnliche Zeitgenossen sehen das Paradies wohl eher als einen herrlichen Garten – mit Bäumen, Wiesen, Blumen, Wasser. Wie auch immer: Bei der diesjährigen Landesgartenschau in Überlingen – coronabedingt um ein Jahr verschoben – lassen sich beide Traumbilder aufs schönste vereinen. Von April bis Oktober erwartet das Publikum hier eine einzigartige Szenerie: eine Bibliothek mit über eintausend Werken der Bodensee-Literaturgeschichte – unter freiem Himmel wohlgemerkt. Begleitet wird die Bibliothek von einer Lesungsreihe mit renommierten Autorinnen und Autoren der Bodenseeregion. Mit dabei sind Peter Stamm, Eva Gesine Baur, Manfred Bosch, Verena Rossbacher, Bruno Epple und Zsuzsanna Gahse. Gleichzeitig erinnert die Reihe aber auch an bereits verstorbene Dichter vom See wie Werner Dürrson, Tami Oelfken, Annette von Droste-Hülshoff, Franz Michael Felder und Markus Werner.

Dienstag, 4. Mai
11 Uhr • Open-Air-Bibliothek auf der LGS Überlingen
Literatur unter Bäumen – Lesen am See: 10 Stunden, 10 Vorleserinnen & Vorleser: Mein Lieblingsbuch vom Bodensee
Moderation: Oswald Burger

Dienstag, 1. Juni
19 Uhr • Open-Air-Bibliothek auf der LGS Überlingen
Literatur unter Bäumen – Lesen am See: Verena Rossbacher trifft Franz Michael Felder.
Mit Verena Rossbacher und Jürgen Thaler. Moderation: Oswald Burger

Samstag, 3. Juli
16 Uhr • Open-Air-Bibliothek auf der LGS Überlingen
Literatur unter Bäumen – Lesen am See: Bruno Epple zum Neunzigsten.
Moderation: Oswald Burger

Dienstag, 6. Juli
19 Uhr • Open-Air-Bibliothek auf der LGS Überlingen
Literatur unter Bäumen – Lesen am See: Peter Stamm trifft Markus Werner.
Mit Peter Stamm und Oswald Burger.

Dienstag, 3. August
19 Uhr • Open-Air-Bibliothek auf der LGS Überlingen
Literatur unter Bäumen – Lesen am See: Eva Gesine Baur trifft Annette von Droste-Hülshoff.
Mit Eva Gesine Baur und Irene Ferchl. Moderation: Oswald Burger

Dienstag, 7. September
19 Uhr • Open-Air-Bibliothek auf der LGS Überlingen
Literatur unter Bäumen – Lesen am See: Zsuzsanna Gahse trifft Werner Dürrson.
Mit Zsuzsanna Gahse und Cornelius Frommann. Moderation: Oswald Burger

Dienstag, 5. Oktober
19 Uhr • Open-Air-Bibliothek auf der LGS Überlingen
Literatur unter Bäumen – Lesen am See: Manfred Bosch trifft Tami Oelfken.
Mit Manfred Bosch und Schauspielerin Dorothea Neukirchen. Moderation: Oswald Burger

› www.ueberlingen2020.de
10.04. bis 01.11.2021
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Kurszentrum Ballenberg
Bauen und Anpflanzen Kurse auf dem Ballenberg
Ob Holz, Kalk, Lehm, Stein, Kohle – in der Kategorie Bauen und Anpflanzen wird der Umgang mit den verschiedensten Materialien kennengelernt. Die Handwerke Trockenmauer-, Lehmofen- und Blockhausbau sowie Schindeln und Köhlern sind nur einige davon.
Zudem erfahren Sie viel Wissenswertes über die Verarbeitung und Veredelung von Pflanzen. Für die Saison 2021 sind drei Gartenkurse verfügbar.
Der viertägige Kurs Gärtnern und Kompostieren, ein Kurs über naturnahe Gartenpflege, vorbeugende Krankheits- und Schädlingskontrolle und ein Kurs über Krisenmanagement im Garten.
Alle Kurse werden den geschichtsträchtigen Hintergrund des Ballenberg Museums ausnutzen und erkunden.

› www.ballenbergkurse.ch
27.05.2021
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OST – Ostschweizer Fachhochschule
LANDSCHAFTEN ENTWERFEN #2
Mit der europäischen Landschaftskonvention kommt ein ganzheitliches Landschaftsverständnis zum Ausdruck. Die Ästhetik der Landschaftswahrnehmung hat sich verändert. Zum Schutz und zur Aufwertung besiedelter und unbesiedelter Landschaft wurden in der Schweiz u.a. neue Rechtsgrundlagen zur Innenverdichtung und zur Baukultur geschaffen. International sind zusätzlich Planungen und Entwürfe für grossräumige Landschaftszusammenhänge längst usus. In der Schweiz ist dies noch nicht selbstverständlich.
Die Vorträge und Diskurse setzen sich mit dieser neuen Herausforderung auseinander und sollen zu offenen Denksystemen und Methoden auffordern, die jenseits der aktuellen Ansätze wie Landschafts-Nutzen, -Leistung oder -Bewirtschaftung neu zu erfinden sind.

Definitives Programm folgt sobald bekannt.

› www.landschaften-entwerfen.ch
01.06. bis 12.07.2021
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Klimaspuren Die Klimawanderung von Graubünden zum Genfersee
Der Klimawandel wirkt sich in der Schweiz stärker aus als in vielen anderen Ländern. Die etappierte Weitwanderung unter dem Titel «Klimaspuren» besucht auf ihrem Weg von Ilanz GR an den Genfersee zukunftsweisende Klimaprojekte und zahlreiche Schandflecke.

«Klimaspuren» ist eine Fussreise von gut und gerne 700 Kilometern und 16’ 000 Höhenmetern. Alle, die sich fürs Klima interessieren und gegen den Klimawandel engagieren, sind eingeladen, eine oder mehrere Etappen mitzuwandern. Alle Veranstaltungen sind öffentlich.

Organisiert wird «Klimaspuren» von einem Kernteam um Zoe Stadler, Lucie Wiget, Köbi Gantenbein und Dominik Siegrist. Zoe Stadler ist Ingenieurin und Leiterin Klimacluster an der OST Ostschweizer Fachhochschule. Lucie Wiget ist Biologin und Fachmitarbeiterin Umwelt und Raumentwicklung beim Schweizer Alpen-Club SAC. Köbi Gantenbein ist Verleger der Zeitschrift «Hochparterre». Dominik Siegrist ist ein erfahrener Weitwanderer und Professor an der OST Ostschweizer Fachhochschule.

«Klimaspuren» startet am 1. Juni 2021 in Ilanz GR, führt durchs Fürstentum Liechtenstein in die Stadt St. Gallen. Von dort geht es durchs Mittelland und via Jurabogen zum Genfersee und schliesslich über Frankreich nach Genf. Dort endet die Wanderung am 13. Juli 2021. Unterwegs gibt es viele kleine und grosse Veranstaltungen zu Themen wie Verkehr, Industrie, Architektur, Raumplanung, Wissenschaft und Forschung, Infrastruktur, Konsum, Energie, Landschaft, Landwirtschaft und Wald, Finanz- und Kapitalströme und der Wertwandel hin zu Klimagerechtigkeit.

› www.klimaspuren.ch
› Flyer (PDF)
26.06.2021
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Regionalgruppe Nordostschweiz
Kloster Fahr
Im Rahmen unseres Kloster-Zyklus besuchen wir dieses Jahr das Frauenkloster Fahr. Es verdankt seine Entstehung dem Adelsgeschlecht der Regensberger. Am 22. Januar 1130 stifteten Freiherr Lütolf II., seine Gemahlin und sein Sohn der Benediktinerabtei Einsiedeln ihr Grundstück ‘Vare’ (Fähre) an der Limmat, wobei sie sich als Gegenleistung die Errichtung einer Nonnenzelle an ebendiesem Platz ausbedingten. 1136 wurde die Stiftung durch Kaiser Lothar III., 1161 durch den Papst Viktor IV. bestätigt. Der Abt von Einsiedeln ist seit jeher auch Abt des Klosters Fahr, die Vorsteherin der Schwesterngemeinschaft eine vom Abt eingesetzte Priorin.

Das Kloster scheint langsam gewachsen zu sein und erst im 14. Jahrhundert 18 Schwestern beherbergt zu haben. Infolge Verarmung der Regensberger gelangte das Amt Weiningen, zu dem das Kloster gehörte, 1306 durch Kauf an Zürcher Bürger und damit auch die Schirmherrschaft an sie. Zur Reformationszeit löst sich der Konvent auf, etablierte sich aber bald danach wieder. Im Kulturkampf wurden die Schwestern von aargauischen Truppen vertrieben. Zwei Jahre später, 1843, kehrten 15 Nonnen wieder zurück. Heute verbringen 20 Schwestern ihr Leben im Kloster. Sie bangen um die Zukunft der Institution. Doch obschon es an Nachfolgerinnen mangelt, sind ihr viele Leute verbunden. Seit einigen Jahren engagiert sich der Verein Pro Kloster Fahr ideell und finanziell für das Kloster.

Als ältestes Gebäude gilt die St. Anna-Kapelle, die vermutlich bereits vor der Gründung des Klosters bestanden hatte. Die weiteren, heute noch bestehenden, historischen Bauten stammen mehrheitlich aus dem 17. und 18. Jahrhundert.

Mehrere Schwestern sind heute für die Pflege der Gärten verantwortlich, Sr. Beatrice für das Gemüse und Sr. Christa für die Blumen und Gestecke. Sr. Beatrice wird über ihre Erfahrungen im Gemüsegarten berichten.

Den genauen Ablauf entnehmen Sie bitte dem nachstehenden Programm.

› Programm (PDF)
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Topiaria Helvetica 2021 Ab in den Wald | Von heiligen Hainen, Waldgärten und Stadtwäldern
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