Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

08.05. bis 08.08.2021
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Neues Museum Biel NMB
in flore scientia Kunst und Botanik. Josef Hanel (1865-1940) / Gabriela Maria Müller
Unsere Regionalgruppe NOS war im Jahr 2019 in Ligornetto - wer damals (nicht) dabei sein konnte, dem sei diese kleine Ausstellung wärmstens empfohlen.

Die neue Ausstellung in-flore-scientia des NMB Neues Museum Biel zeigt Natur, Kunst und Wissenschaft in enger Verflechtung. Sie besteht aus einer Reihe handkolorierter Glasdiapositive mit botanischen Motiven des Fotografen Josef Hanel (1865–1940) und Werken der zeitgenössischen Künstlerin Gabriela Maria Müller, die Blütenstaub, Samen, Erde und Bienenwachs verarbeitet.

Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit zwischen dem Museo Vincenzo Vela in Ligornetto (TI) und dem Botanischen Museum der Universität Zürich, wo die 208 handbemalten Glasnegative im Jahr 2015 entdeckt wurden. Sie wurde 2019 im Tessin erstmals gezeigt. In Biel wird sie um einzelne Werke der Malerfamilie Robert erweitert, welche die Verbindung von Kunst und Botanik sowie die Passion der minutiösen Naturdarstellung verkörpern.

Entlang der drei unterschiedlichen Annäherungen an die Natur entspinnt sich ein Dialog: Hanel koloriert, einem Landschaftsmaler gleich, die für didaktische Zwecke hergestellten Lichtbilder. Gabriela Maria Müller durchforstet in ihren künstlerischen Arbeiten die Vergänglichkeit und die Metamorphose der Pflanzenwelt. Und Léo-Paul, Philippe und Paul-André Robert kombinieren den wissenschaftlichen Blick mit künstlerischer Interpretationsfreiheit.

› www.nmbiel.ch
27.05. bis 12.09.2021
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Kulturort Weiertal
Den BesucherInnen der Biennale im Kulturort Weiertal sollen an einem aussergewöhnlichen Ort Zugänge zur Kunst ermöglicht werden, verbunden mit dem Anspruch, die Kunst mit der Natur zusammenzuführen. Ausgehend von einem aktuellen Skulpturenbegriff, welcher heute die verschiedensten Medien einbindet, werden ortsspezifische Objekte und raumbezogene Interventionen präsentiert, welche miteinander in einen Dialog treten und sich inhaltlich, formal oder materiell auf den Ort beziehen. Dabei wird der Spielraum zwischen der Natur, dem Idyllischen der Parkanlage und der Künstlichkeit ausgelotet. Ziel der Ausstellung ist eine vielschichtige Auseinandersetzung mit dem Kulturort Weiertal durch das Einbinden künstlerischer Interventionen.

› www.skulpturen-biennale.ch
18.09.2021
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Regionalgruppe Nordostschweiz
Überland von der EMPA in St. Gallen zum Baumwipfelpfad Neckertal
Die Einladung zur ersten Veranstaltung unserer Regionalgruppe 2014 nach St. Gallen verwirrte mit einem Bild, der Überlagerung des St. Galler Klosterplans mit dem Werk von Jürg Altherr. Wer sich damals nach dem Sinn und den Umständen dieses Werks fragte, ist nun eingeladen, es vor Ort zu besichtigen unter kundiger Führung von Stefan Rotzler, einem der treusten Freunde Altherrs, des inzwischen verstorbenen Künstlers und Landschaftsarchitekten.

Der Wald, dem das Topiaria Helvetica 2021 gewidmet ist, steht im Mittelpunkt des Tagesprogramms. Sie sind eingeladen buchstäblich in den Wald einzutauchen. Mit der Neuausrichtung der Bewirtschaftung, Erholungsnutzung und Pflege der Wälder im Neckertal wurde vor ca. zehn Jahren begonnen. Nun sind die ersten Massnahmen umgesetzt und erlebbar. Mit Spannung erwarten wir die Infos des zuständigen Regionalförsters Christof Gantner auf dem Weg vom Bahnhof Mogelsberg zum Baumwipfelpfad. Bei der Umsetzung des traumhaften Spazierwegs durch das Laub der Bäume mit ständig sich wandelnden Aussichten in alle Himmelsrichtungen war unser Co-Präsident Roman Häne massgeblich beteiligt. Er wird die Erläuterungen Gantners aus seiner Warte ergänzen.

Alle Details zur Anmeldung und zu weiteren Details der Veranstaltung entnehmen Sie bitte dem nachfolgenden Programm.

› Programm (PDF)
07.10.2021
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OST – Ostschweizer Fachhochschule
LANDSCHAFTEN ENTWERFEN #3 Tagung und Workshops
Mit der europäischen Landschaftskonvention kommt ein ganzheitliches Landschaftsverständnis zum Ausdruck. Die Ästhetik der Landschaftswahrnehmung hat sich verändert. Zum Schutz und zur Aufwertung besiedelter und unbesiedelter Landschaft wurden in der Schweiz u.a. neue Rechtsgrundlagen zur Innenverdichtung und zur Baukultur geschaffen. International sind zusätzlich Planungen und Entwürfe für grossräumige Landschaftszusammenhänge längst usus. In der Schweiz ist dies noch nicht selbstverständlich.
Die Vorträge und Diskurse setzen sich mit dieser neuen Herausforderung auseinander und sollen zu offenen Denksystemen und Methoden auffordern, die jenseits der aktuellen Ansätze wie Landschafts-Nutzen, -Leistung oder -Bewirtschaftung neu zu erfinden sind.

Definitives Programm folgt sobald bekannt.

› www.landschaften-entwerfen.ch
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Topiaria Helvetica 2021 Ab in den Wald | Von heiligen Hainen, Waldgärten und Stadtwäldern
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