Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

28.04.2024 bis 06.04.2025
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Kunst(Zeug)Haus Rapperswil
Mein Garten Ausstellung
Wer einen Garten anlegt, glaubt an die Zukunft. Ein Garten ist niemals fertig – er ist immer im Werden. Wer gärtnert, scheitert und feiert Erfolge, erlebt die Jahreszeiten bewusst mit, bangt bei Gewitter, Hagel oder Hitze, verhandelt mit sich selbst, kollaboriert mit der Natur und mit anderen Menschen. Der Garten animiert uns zum steten Lernen. In der Sammlung Bosshard, die im Kunst(Zeug)Haus aufbewahrt wird, finden sich zahlreiche Beispiele von Werken, die sich mit Gärten auseinandersetzen oder die in Gärten entstanden sind.

Die Ausstellung Mein Garten möchte aber mehr sein als eine kunsthistorische Blütenlese: Sie will, verstärkt durch ein sinnvolles Rahmenprogramm, die Besuchenden sensibilisieren und sie dazu einladen, unser jetziges Verhältnis zur Natur und zur Tierwelt zu überdenken. Ein Garten ist immer auch eine gebaute Idee. Im Kleinen – im Garten – kann man neue nachhaltige Lösungen für die Zukunft entwickeln und testen.

› www.kunstzeughaus.ch
16.05. bis 13.07.2024
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Architekturforum Zürich
Geliehene Szenerien Der Einfluss der japanischen Gartenkunst auf die Schweizer Landschaftsarchitektur
In zahlreichen, im 20. Jahrhundert in der Schweiz entworfenen Gärten und Parkanlagen offenbart sich der Einfluss der japanischen Gartengestaltung. Die Schau illustriert und dokumentiert die katalytische Funktion des japanischen Vorbilds anhand von Beweisstücken aus dem Archiv für Landschaftsarchitektur in Rapperswil und dem Archiv des Instituts Geschichte und Theorie der Architektur der ETH Zürich. Sie basiert auf der gleichnamigen soeben erschienen Buchpublikation, die an der Vernissage am 15. Mai 2024 ebenfalls aus der Taufe gehoben wird. Thematisiert werden Parallelen zwischen der Schweiz und dem Land der aufgehenden Sonne: die Konnotation als Paradies, die gartengestalterische Ausbildung, das Verhältnis zwischen Garten und Haus, die räumliche Kleinteiligkeit, der Einfluss von aussen. Die Entwicklung des Phänomens wird einerseits anhand der Zürcher Gartenbauausstellung 1933, der Landesausstellung 1939, der G59 und Grün 80 illustriert. Andererseits werden einschlägige Projekte von Gestalterbüros portraitiert, deren Hinterlassenschaften sich bei der Konsultation unzähliger Pläne, Zeichnungen und Fotografien als ergiebigste Quellen herauskristallisierten. Szenografisch dreht sich die Ausstellung um ikonische Elemente japanischer Gartenkunst: das Wasser und seine symbolische Nachbildung in Form von Kieslandschaften, die Mondbeobachtungsplattform, die Teiche querenden Schrittsteine, die Solitärgehölze wie Fächerahorn und Zierkirsche und die Kunst des Bonsai.

› www.af-z.ch
26.05. bis 08.09.2024
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Kulturort Galerie Weiertal
Hortus conclusus – im Garten der Sinne Ausstellung
Das Weiertal ist ein lebendiger künstlerischer Reflektionshort, eingebettet mitten in einem Nah­erholungsgebiet zwischen Hügeln und Wäldern in Nähe der Stadt Winterthur.
Seit über 20 Jahren ist hier ein Ort des Austausches und Verweilens, der eine sinnliche Erfahrung von Natur und Kunst erlebbar macht. Der Garten des Weiertals mit alten Bäumen und Obsthain, Weihern und Bachläufen zeigt eine eine grosse Artenvielfalt.

› www.galerieweiertal.ch
› Programm (PDF)
15.06. bis 06.10.2024
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la Municipalité de Lausanne et l’Association Jardin Urbain (AJU)
Lausanne Jardins 24
Im Jahr 2024 laden rund 40 Gärten zu einem Ausflug an die Ufer des Genfersees ein. Unter dem Motto «Zwischen dem Wasser und uns» will Lausanne Jardins die Wahrnehmung des Wassers in der Stadt sowie unser Verhältnis zu dieser grundlegenden Ressource verändern.

› www.lausannejardins.ch
22.06.2024
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Schweizer Heimatschutz SHS
Wakkerpreis 2024 Preisverleihung
Der Schweizer Heimatschutz zeichnet den Verein Birsstadt mit dem Wakkerpreis 2024 aus. Der Zusammenschluss der Gemeinden Aesch, Arlesheim, Birsfelden, Dornach, Duggingen, Grellingen, Muttenz, Münchenstein, Pfeffingen und Reinach zeigt, dass Herausforderungen in Agglomerationen durch gemeinde- und kantonsübergreifende Zusammenarbeit besser gelöst werden können. Das gemeinsame Handeln fördert dabei die Baukultur von der grossmassstäblichen Planung bis zum konkreten Bauprojekt.

Das Rahmenprogramm zum Fest besteht aus Führungen in den Gemeinden bei baukulturellen Leuchttürmen, Sternmärschen aus den Gemeinden zum Domplatz Arlesheim, einer offiziellen Preisübergabe mit Ansprachen auf dem Domplatz Arlesheim, sowie aus einem Marktbetrieb mit Verpflegung und Informationen, gemütlichem Beisammensein und ein Bühnenprogramm mit regionalen Künstlern.

› www.heimatschutz.ch
› www.birsstadt.swiss
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Solothurn verbietet Schottergärten Das Kantonsparlament hat ein Verbot von Steingärten beschlossen. Solothurn setzt damit ein Zeichen für das ganze Land.
› www.srf.ch
Topiaria Helvetica 2024 Im Treibhaus - Gärten und Klimawandel
› mehr
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