Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

23.01. bis 11.07.2021
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Deutsches Architekturmuseum DAM
Einfach Grün Greening the City
Kann Grün in der Architektur das Klima in den Städten verbessern, Hitze- und Feinstaubbildung reduzieren und das Wohlbefinden der Menschen steigern? Selten waren Grünräume derart gefragt wie seit der Konfrontation mit Corona. Es ist an der Zeit, die Architektur im Hinblick auf Grünflächen zu entwickeln, die Stadtlandschaften aufzurüsten und Grün nicht nur auf ökologische Aspekte herunter zu brechen.
Die Ausstellung widmet sich den Vorteilen und Herausforderungen urbanen städtischen Grün – insbesondere der Haus- und Dachbegrünung im Bestand und Neubau. Neben der wissenschaftlichen Perspektive nimmt die Ausstellung zugleich die technischen Möglichkeiten und praktische Fragen in den Blick. Gezeigt werden gelungene Grünbauten von Düsseldorf über Mailand bis Singapore, bereits Erprobtes und völlig neue Entwicklungen.
Man beachte die Videos, welche die Ausstellung begleiten und welche online verfügbar sind

› www.dam-online.de
04.03. bis 18.07.2021
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Ortsmuseum Zollikon
Bäumig Eine Ausstellung über das Mensch-Wald-Verhältnis
Rund ein Drittel der Fläche von Zollikon besteht aus Wald. Damit ist Zollikon die waldreichste Gemeinde im Bezirk, worauf die Bewohnerinnen und Bewohner stolz sind.

Das Ortsmuseum blickt zurück ins Jahr 1330, als Dorfbewohner von Zollikon in einem selbstbewussten Akt eine Holzkorporation gründeten, um die Waldnutzung gemeinschaftlich zu organisieren. Der Wald als Lieferant von Baumaterial, Brennholz und Nahrungsmitteln war jahrhundertelang überlebenswichtig. Obwohl die direkte Abhängigkeit des Menschen vom Wald abnimmt, bleibt die Pflege dieser Naturressource existentiell.

Die aktuelle Sonderausstellung thematisiert den Zolliker Wald - beziehungsweise das spannungsvolle Verhältnis von Mensch und Wald. Nebst ausgestellten Trouvaillen aus dem Archiv der Holzkorporation kommen Personen zu Wort, die sich beruflich mit dem Wald beschäftigen und jene, die den Wald in ihrer Freizeit geniessen. Ausserdem fragt «Bäumig», welche Bedeutung der Wald in Zukunft haben soll.

Eine Reihe von Veranstaltung ergänzen das Ausgestellte, um den Wald zu erkunden, sei es auf den Fersen des Revierförsters, auf der Suche nach essbaren Wildpflanzen am Waldrand oder durch das Eintauchen ins Waldbaden.

› www.ortsmuseum-zollikon.ch
20.03.2021
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Regionalgruppe Nordostschweiz
Hauptversammlung 2021 A B G E S A G T Psychiatrische Universitätsklinik (PUK) mit Garten und Parkwald
Die Beschlüsse des Bundesrates lassen es leider nicht zu, unsere HV wie vorgesehen oder in einer leicht abgewandelten Form durchzuführen. Wir müssen deshalb die Veranstaltung vom 20. März absagen.

Das diesjährige Topiaria Helvetica ist dem Wald gewidmet. Dies nehmen wir auf in unserem Rahmenprogramm zur Hauptversammlung der Regionalgruppe.

Die Zürcher Wälder dienen seit dem 19. Jahrhundert als wichtiger Erholungsraum für die städtische Bevölkerung. Um einen angenehmen Aufenthalt im Wald zu ermöglichen und dessen Naturschönheiten zu erschliessen, wurden Wege gebaut, Aussichtspunkte geschaffen, Sitzbänke aufgestellt und diverse Infrastrukturen erstellt. Der 1873 gegründete Verschönerungsverein Zürich VVZ war in seiner Anfangszeit massgeblich daran beteiligt, den Wald, der noch heute für die städtische Bevölkerung einen wichtigen Bestandteil der Grünraumversorgung darstellt, zu gestalten. Petra Schröder berichtet uns über die Gestaltungsideen der damaligen Zeit.

Die als «Heilanstalt für Geisteskranke» errichtete und heute als Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK) bekannte Anlage im Burghölzli ist von hervorragender architektonischer und gartendenkmalpflegerischer Bedeutung und ist perfekt in die Landschaft eingebettet. Ursprünglich bewusst ausserhalb der Stadt erbaut, verfügt die Anlage über eine dreiteilige Grundstruktur mit dem rechteckig bebauten Klinikbereich, der geometrisch strukturierten Obstgarten und dem Wald. Sie stellt mit den qualitätsvoll ausgestalteten Teilbereichen, der Grosszügigkeit, dem starken Bezug der Aussenanlagen zum therapeutischen Programm der Klinik sowie der landschaftlichen Einbettung eine äusserst qualitätsvolle Garten- und Parkgestaltung dar. Silvia Steeb wird uns durch die Anlage führen und uns insbesondere auch den ehemals als «Parkwald» ausgestalteten Wald mit seinem Wegesystem und dem Pavillon auf der Aussichtskanzel zeigen.

1952/53 bauten die Architekten H. Leuppi und G. Bäschlin für Dr. Anni Bodmer-Abegg an der Kartausstrasse ein Landhaus. Der grosszügige Garten wurde im zeitgenössischen Wohngartenstil realisiert und trägt die Handschrift des bekannten Landschaftsarchitekten Ernst Cramer. Der Garten bezieht sich einerseits auf das Wohnhaus und andererseits auf die umgebende Landschaft, in die sich spannungsvolle Sichtbeziehungen öffnen. Garten und Landschaft gehen fast unmerklich ineinander über. Die heutige Eigentümerin der Liegenschaft entschloss sich, das Landhaus aus den 50iger Jahren zu ersetzen und auch den Garten einer Gesamterneuerung zu unterziehen. Der Garten gilt heute als Schutzobjekt. Die Besichtigung wird durch Vogt Landschaftsarchitekten geführt, welche uns die Überlegungen zum realisierten Projekt darlegen.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm (PDF).

› Programm (PDF)
27.04. bis 24.05.2021
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Kulturstiftung Basel H. Geiger (KBH.G)
Arena für einen Baum Eine begehbare Kunstintervention von Klaus Littmann
Was vor rund 30 Jahren als künstlerisches Gedankenspiel von Klaus Littmann begann, und 2019 im Klagenfurter Wörtherseestadion zur Umsetzung kam, wird in Basel mit einem ganz neuen Ansatz weitergeführt. Waren es in Klagenfurt 299 Bäume, die ein Fussballstadion füllten, so konzentriert sich hier alles auf einen einzigen Baum. Er ist das Zentrum einer öffentlich zugänglichen Arena, mitten auf dem vielfrequentierten Münsterplatz. Mit der Intervention Arena für einen Baum setzt Littmann seine Darstellung der Idee von Max Peintner aus den frühen 1970er Jahren fort, die er 2019 mit For Forest begann. Die Arbeit fordert unsere Wahrnehmung heraus und schärft den Blick für die Zukunft im Verhältnis zu Mensch und Natur.

Kollaboration mit dem Naturhistorischen Museum Basel
Hören Sie was Ueli Meier Bosshard, Forstingenieur ETH und Leiter Amt für Wald beider Basel zur Wichtigkeit des Waldes als Teil unseres Ökosystems zu sagen hat. Wenn Sie mehr dazu erfahren wollen, wie es um unseren Planeten steht, besuchen Sie die Sonderausstellung ERDE AM LIMIT im Naturhistorischen Museum Basel, an der Augustinergasse 2.
www.erdeamlimit.ch

Kollaboration mit dem Museum der Kulturen Basel
Der Baum der Arena soll später in Basel Wurzeln schlagen. Andernorts werden Wurzeln von gefällten oder abgestorbenen Bäumen genutzt, um Skulpturen herzustellen. Die Kunst des Schnitzens wird in vielen Kulturen danach beurteilt, ob das Werk aus einem Stück Holz hergestellt werden kann. Derzeit werden einige dieser Schnitzwerke im Museumshof vom Musuem der Kulturen Basel und in den Ausstellungensräumen präsentiert.
www.mkb.ch

› www.kbhg.ch
29.04.2021
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OST – Ostschweizer Fachhochschule
LANDSCHAFTEN ENTWERFEN #1 Die Landschaft erlebt einen Aufschwung!
Mit der europäischen Landschaftskonvention kommt ein ganzheitliches Landschaftsverständnis zum Ausdruck. Die Ästhetik der Landschaftswahrnehmung hat sich verändert. Zum Schutz und zur Aufwertung besiedelter und unbesiedelter Landschaft wurden in der Schweiz u.a. neue Rechtsgrundlagen zur Innenverdichtung und zur Baukultur geschaffen. International sind zusätzlich Planungen und Entwürfe für grossräumige Landschaftszusammenhänge längst usus. In der Schweiz ist dies noch nicht selbstverständlich.
Die Vorträge und Diskurse setzen sich mit dieser neuen Herausforderung auseinander und sollen zu offenen Denksystemen und Methoden auffordern, die jenseits der aktuellen Ansätze wie Landschafts-Nutzen, -Leistung oder -Bewirtschaftung neu zu erfinden sind.

Andreas Kipar, Doyen grossräumiger Landschaftsentwürfe und Thomas Schönauer, bildender Künstler ergänzen sich in einem interdisziplinären Diskurs über die Wahrnehmung und Gestaltung von Landschaften und wie sie diese in 'nicht lineares Denken' umsetzen.

„Unsere Landschaft ist das letzte wahre gemeinsame Gut der Menschheit. Sie ist der Spiegel der Gesellschaft, in dem sich Leben entwickelt.“

Moderation:
Andrea Cejka, Landschaftsarchitektin, Prof. für Entwurf
Diskutanten:
Hans-Michael Schmitt, Landschaftsarchitekt, Prof. für Landschaftsplanung
Pascal Posset, Landschaftsarchitekt, Geschäftsführer Hager Partner AG

per Zoom, 18:00 - 20:00 Uhr
Zugangsdaten über nachstehenden Link

› www.ost.ch
› www.landschaften-entwerfen.ch
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Topiaria Helvetica 2021 Ab in den Wald | Von heiligen Hainen, Waldgärten und Stadtwäldern
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