Nutzen und Zierde: Der Bauerngarten von Familie Paul Aeschlimann in Waldhaus im Emmental. Foto: Heinz Dieter Finck

Veranstaltungen

20.03.2021
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Regionalgruppe Nordostschweiz
Hauptversammlung 2021 A B G E S A G T Psychiatrische Universitätsklinik (PUK) mit Garten und Parkwald
Die Beschlüsse des Bundesrates lassen es leider nicht zu, unsere HV wie vorgesehen oder in einer leicht abgewandelten Form durchzuführen. Wir müssen deshalb die Veranstaltung vom 20. März absagen.

Das diesjährige Topiaria Helvetica ist dem Wald gewidmet. Dies nehmen wir auf in unserem Rahmenprogramm zur Hauptversammlung der Regionalgruppe.

Die Zürcher Wälder dienen seit dem 19. Jahrhundert als wichtiger Erholungsraum für die städtische Bevölkerung. Um einen angenehmen Aufenthalt im Wald zu ermöglichen und dessen Naturschönheiten zu erschliessen, wurden Wege gebaut, Aussichtspunkte geschaffen, Sitzbänke aufgestellt und diverse Infrastrukturen erstellt. Der 1873 gegründete Verschönerungsverein Zürich VVZ war in seiner Anfangszeit massgeblich daran beteiligt, den Wald, der noch heute für die städtische Bevölkerung einen wichtigen Bestandteil der Grünraumversorgung darstellt, zu gestalten. Petra Schröder berichtet uns über die Gestaltungsideen der damaligen Zeit.

Die als «Heilanstalt für Geisteskranke» errichtete und heute als Psychiatrische Universitätsklinik Zürich (PUK) bekannte Anlage im Burghölzli ist von hervorragender architektonischer und gartendenkmalpflegerischer Bedeutung und ist perfekt in die Landschaft eingebettet. Ursprünglich bewusst ausserhalb der Stadt erbaut, verfügt die Anlage über eine dreiteilige Grundstruktur mit dem rechteckig bebauten Klinikbereich, der geometrisch strukturierten Obstgarten und dem Wald. Sie stellt mit den qualitätsvoll ausgestalteten Teilbereichen, der Grosszügigkeit, dem starken Bezug der Aussenanlagen zum therapeutischen Programm der Klinik sowie der landschaftlichen Einbettung eine äusserst qualitätsvolle Garten- und Parkgestaltung dar. Silvia Steeb wird uns durch die Anlage führen und uns insbesondere auch den ehemals als «Parkwald» ausgestalteten Wald mit seinem Wegesystem und dem Pavillon auf der Aussichtskanzel zeigen.

1952/53 bauten die Architekten H. Leuppi und G. Bäschlin für Dr. Anni Bodmer-Abegg an der Kartausstrasse ein Landhaus. Der grosszügige Garten wurde im zeitgenössischen Wohngartenstil realisiert und trägt die Handschrift des bekannten Landschaftsarchitekten Ernst Cramer. Der Garten bezieht sich einerseits auf das Wohnhaus und andererseits auf die umgebende Landschaft, in die sich spannungsvolle Sichtbeziehungen öffnen. Garten und Landschaft gehen fast unmerklich ineinander über. Die heutige Eigentümerin der Liegenschaft entschloss sich, das Landhaus aus den 50iger Jahren zu ersetzen und auch den Garten einer Gesamterneuerung zu unterziehen. Der Garten gilt heute als Schutzobjekt. Die Besichtigung wird durch Vogt Landschaftsarchitekten geführt, welche uns die Überlegungen zum realisierten Projekt darlegen.

Alle weiteren Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm (PDF).

› Programm (PDF)
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Topiaria Helvetica 2021 Ab in den Wald | Von heiligen Hainen, Waldgärten und Stadtwäldern
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